Bevor ich aber da war, lagen erstmal 7 Stunden Busfahrt vor mir. Fürs Paradies nicht so weit und dank Semi-Cama (Halb-Bett?) Nachtbus
Hier in Chile scheint es keine Besonderheit zu sein, freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit zu sein. Und vor allem auch interessiert. Nicht nur am Geld, das wollen sie eh alle haben, sondern auch an Deutschland als Land, an uns als Freiwillige, die hier arbeiten und natürlich an unserer Sprache. Wir haben unserer Vermieterin also im Laufe des Wochenendes ein paar Sachen vom Spanischen ins Englische und Deutsche übersetzt, erzählt, wie Deutsche frühstücken, und das es in Deutschland auch Dörfer gibt, die deutlich unter 500.000 Einwohner haben. Unglaublich, aber es gibt sie. Und diese Dörfer haben auch kein eigenes Bussystem. Und viel Grün. So mit Bäumen. Und als wir dann sagten, dass man sich jedes Jahr einen neuen, echten, Tannenbaum kauft, ist sie vor erstaunen fast umgekippt. Hier sind die Bäume irgendwie alle aus Plastik. Gibt ja auch nicht so viele Tannen, die in der Natur hier so wachsen. Alles eben ein bisschen anders. Interkultureller Austausch :-)
Im Gegenzug haben wir dann aber neben einem Extra-Frühstück auch jede Menge super nützliche Tips bekommen.
Zum Beispiel den, unbedingt auf die Isla Damas zu fahren. Mit 30 € für einen Tag schon eine recht happige Tour. Aber was es zu sehen gab... Es war unglaublich!
Pinguine, Seelöwen, jede Menge Vögel... und DELFINE! Alles direkt aus der Nähe! Die Delfine sind teilweise nichtmal eine Handbreit von unseren Booten aus dem Wasser gekommen. Delfine. In freier Natur. Einfach geil! Insgesamt sichteten wir 6 Delfine, die teilweise sogar Syncron schwammen und hin und wieder eben richtig aus dem Wasser sprangen.
Doch das ist noch nicht alles. Als wir dann nach den ersten beiden Inseln, die wir uns vom Boot aus angeguckt haben, endlich der sagenumwobenen Isla Damas näher kamen, wurden meine Augen immer größer. Noch nie hab ich so einen geilen Strand gesehen! Man kennt ja so ein paar komplett weiße Strände aus Filmen wie "Fluch der Karibik" oder ähnlichem. Aber das ich selbst mal an so einem
Dadurch, dass die Insel so mega genial ist, durften wir uns dort nur eine Stunde aufhalten. Es wollten noch wesentlich mehr Leute auf die Insel und so groß ist die nicht. Und damit nicht komplett alles schöne dieser Welt von Touristen zerstört wird, dürfen immer nur eine bestimmte Anzahl Personen an Land. Macht Sinn, ist aber leider schlecht für uns. Schweren Herzens trennte ich mich also wieder...
Ansonsten ging das Wochenende wieder viel zu schnell um. Und das, obwohl wir Mariä Empfängnis feierten. Hieß also, das wir am Montag Schulfrei hatten und somit sind wir erst mit dem Nachtbus am Montag abend um kurz vor 12 Richtung Santiago gefahren. Um kurz vor 7 Dienstag morgen sind wir dann wieder zu Hause gewesen. Die Arbeit wartete, wir haben das Paradies verlassen. Aber ich komme wieder. Bestimmt!
Paradiesische Grüße!
PS: Damit es nicht nur Bilder gibt, hier Satellitenansichten von La Serena und der Isla Damas.
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